Im Gespräch mit dem neuen Kultusminister
Dr. Ludwig Spaenle: „KESS ist mir sehr wichtig“!
Volkshochschule Mainburg stellt Qualifizierungsprojekt für Eltern und Betreuungskräfte in der Ganztagsbetreuung mit MdL Martin Neumeyer vor.
An den neuen bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle werden hohe Erwartungen gestellt. Die Volkshochschule Mainburg konnte sich bei einem ausführlichen Gedankenaustausch über KESS einen ersten Eindruck über den neuen Mann an der Spitze im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus verschaffen. Initiiert wurde dieses Gespräch vom Kelheimer Stimmkreisabgeordneten und Akademievorsitzenden Martin Neumeyer, der sich für die Anschubfinanzierung des wichtigen Projektes aus den Mitteln des Bayerischen Kulturfonds ausdrücklich bedankte.
Vhs-Geschäftsführerin Marianne Dasch stellte die Konzeption von KESS - „Kompetenz extern für Schule und Schulleben“ - vor. Diese zielt darauf ab, Eltern und andere externe Experten, die an einer Schule in der Ganztags- bzw. Mittagsbetreuung eingebunden werden, in grundlegende Methoden und rechtliche Grundlagen einzuführen. Zudem erhalten sie einen tieferen Einblick in Konfliktmanagement und Aufsichtspflicht. So werden sie sicher im Umgang mit der Schulorganisation und in der Betreuung der Kinder, sei es in der gebundenen Ganztagsschule oder in der offenen Betreuung. Hans Dasch, vhs-Vorsitzender und Schulleiter in Volkenschwand konnte auf mittlerweile beinahe drei Jahre Erfahrung mit KESS verweisen: „Die harmonische Kooperation zwischen Lehrerschaft und KESS-Experten strahlt auf das gesamte Schulleben aus.“
Minister Spaenle sieht im Zusammenwirken von Schule und Elternhaus einen wichtigen Baustein der Schulpolitik. Er schreibt KESS eine bedeutende Funktion bei der qualifizierten Mitgestaltung von Schule durch externe Experten zu. Der Kultusminister sagte deshalb gerne seine tatkräftige Unterstützung für dieses innovative Projekt der Volkshochschule Mainburg zu: „Bildung, Werteerziehung und intensive Förderung sind die Güter, die unsere Kinder auf dem Weg ins Leben brauchen. Gerade die heutige Zeit verlangt von uns auch neue Wege, diese Zielsetzung zu verwirklichen.“ Petra Högl, Dietrichsdorf, bat Minister Spaenle, die vielen kleinen Schulen auf dem flachen Land nicht aus den Augen zu verlieren, die mit einem angepassten Kursangebot eher die Bedürfnisse der Kinder und Eltern entsprechen würden, als mit einem verpflichtenden Ganztagsangebot. Auch hier bewies der Minister mit seiner spontanen Zusage, dies überprüfen zu lassen, seine Bereitschaft, entsprechend seiner Leitlinie „näher am Menschen“ handeln zu wollen. Martin Neumeyer und Hans Dasch nahmen die Gelegenheit wahr und luden Staatsminister Dr. Spaenle ein, die Festrede anlässlich der Gründung des Ersten Kompetenz- und Forschungszentrums für mentale Bildungsarbeit zu halten. Fazit der vhs-Runde: Ein engagierter und aufgeschlossener Minister!
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- Minister Dr. Spaenle, Schirmherr von KESS
"Schule braucht starke Erziehungspartner"
Dr. Ludwig Spaenle, anlässlich der Schirmherrschaft über das Projekt KESS – Kompetenz für Schule und Schulleben der Volkshochschule Mainburg:
Grußwort des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus (PDF Download)
KESS ist eine innovative Projektidee, gefördert aus Mitteln des Kulturfonds Bayern sowie mit Unterstützung der Firma Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel.


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