Kultusminister Siegfried Schneider würdigt KESS als "Erfolgsmodell" am 17. Oktober 2006 in Mainburg

KESS Projekt

Pressemitteilung des Bayerischen Kultusministeriums

Als Erfolgsmodell hat Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider am 17. Oktober 2006 in Mainburg das Projekt KESS (Kompetenz Extern für Schule und Schullandheim) gewürdigt. Das Projekt soll vor allem Eltern befähigen, für die offenen Ganztagsschulen Arbeitskreise anzubieten und durchzuführen. Das Projekt KESS wird vom Kulturfonds Bayern gefördert und will letztlich Eltern und Erziehungsberechtigte zu „Eltern-Experten“ qualifizieren. Dabei sollen Eltern die Schülerinnen und Schüler nachmittags an den Schulen nicht nur betreuen, sondern ihnen qualifizierte Angebote unterbreiten und sie fördern. Dabei könnten beispielsweise Theaterstücke erarbeitet, archäologische Workshops oder Bastelarbeiten angeboten und gesundes Essen gekocht werden.

Minister Schneider lobte das Engagement der Volkshochschule Mainburg: „Die Volkshochschule Mainburg hat als Projektträger in diesem Zusammenhang Großes geleistet.“ Sie habe es geschafft, Schullandheime, den Bayerischen Rundfunk und die Universität Regensburg mit ins Boot zu holen. Das Angebot soll den Unterricht von Lehrkräften ergänzen. Unter Anleitung von „Eltern-Experten“ können Schüler Unterrichtsstoff nachbereiten, neue Themen erkunden und gemeinsame Projekte planen. „Von KESS wird die gesamte Schulfamilie profitieren“, so Minister Schneider. Die Eltern-Experten können auch mit Musikschulen, Büchereien und Vereinen eng zusammenarbeiten.

Das Projekt fußt auf dem Ansatz, dass Bildung und Erziehung eine Aufgabe der ganzen Gesellschaft darstellt. Entscheidend sei dabei die Vorbildwirkung. Gemeinsam müssten Eltern und Lehrkräfte sich um die Kinder und Jugendlichen sorgen, nicht nur um Wissen und Kompetenzen, sondern auch um Wertehaltungen. Dazu gehörten auch Pflichtbewusstsein und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, aber auch soziale Werte wie Toleranz und Mitmenschlichkeit. KESS baut eine Brücke zwischen schulischer Arbeit sowie Eltern- und Familienbildung. Minister Schneider machte deutlich, dass auch Wertevermittlung nur stattfinden kann, wenn alle an Bildung und Erziehung beteiligten Personen gemeinsam agieren.

KESS wurde in enger Zusammenarbeit von Kultusministerium, Bildungseinrichtungen und Elternverbänden realisiert. Die Veranstaltung an der Volkshochschule Mainburg hat große Resonanz in der Region und weit darüber hinaus gefunden.

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Staatsminister für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle, Schirmherr von KESS
Minister Dr. Spaenle, Schirmherr von KESS

"Schule braucht starke Erziehungspartner"

Dr. Ludwig Spaenle, anlässlich der Schirmherrschaft über das Projekt KESS – Kompetenz für Schule und Schulleben der Volkshochschule Mainburg:

Grußwort des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus (PDF Download)


KESS ist eine innovative Projektidee, gefördert aus Mitteln des Kulturfonds Bayern sowie mit Unterstützung der Firma Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel.